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Leitwerte und Genauigkeit Bericht
Abhängig von den vom Solver angeforderten Berechnungen und der Zahl und Type der Randbedingungen werden folgende angaben angezeigt:
für die stationäre Wärmetransportaufgabe:
für die stationäre Wasserdampftransportaufgabe:
für die dynamische, instationäre, harmonische, periodische Wärmetransportaufgabe:
Stationären thermischen LeitwerteIm Leitwert-Bericht wird die Matrix der stationären thermischen Leitwerte ausgegeben (mit 6 Nachkommastellen). Da die Matrix der thermischen Leitwerte symmetrisch ist (theoretisch), so können hier bereits die Genauigkeiten abgeschätzt werden. Liegen Wärmequellen vor, so wird für jede Wärmequelle ein Verteilungsschlüssel ausgegeben. Grenzen N Räume an die untersuchte Baukonstruktion, so besteht der Verteilungsschlüssel aus N Zahlen. Der i-te (i = 1,N) Wert des Verteilungsschlüssels gibt an, zu welchem Anteil die von der betrachteten Wärmequelle abgegebene Heizleistung dem i-tem Raum zufließt. Die Werte der Zahlen des Verteilungsschlüssels liegen demnach zwischen 0 und 1. Da bei stationären Berechnungen Wärmespeichervorgänge nicht erfasst werden, muss zudem die Summe über alle Zahlenwerte des Verteilungsschlüssels (abgesehen von etwaigen Rundungsfehlern) theoretisch den Wert 1 ergeben. Instationäre (dynamische), harmonischen, periodischen LeitwerteLiegen ebenfalls die Ergebnisse der dynamischen, instationären, harmonischen, periodischen Berechnungen vor, so werden im Leitwert-Bericht ebenfalls die Matrizen der Harmonischen Leitwerte ausgegeben (mit 4 Nachkommastellen). Die Ausgabe erfolgt jeweils für jede angeforderte Periode (Periodenlänge) und zwar einmal als Matrix der komplexen Zahlen und zusätzlich als Matrix des Betrages (Amplitude) und Arguments (Phasenverschiebung). Die Diagonalelemente (zum unterschied zum Stationären Fall signifikant und in der Ausgabe berücksichtigt) können für die Berechnung der Wirksamen Speichermassen benutzt werden. Die Matrix soll wie im stationären Fall symmetrisch sein (theoretisch), woraus auch die Genauigkeit abgeschätzt werden kann.
GenauigkeitsangabenNeben der Leitwertmatrix erhält man zusätzlich den notwendigen Ausdruck von Genauigkeitsangaben. Bei völlig exakter Berechnung muss die Summe der in den Bauteil eintretenden Wärmeströme mit der Summe der austretenden übereinstimmen, und zwar bei jeder Basislösung. Bei der tatsächlichen numerischen Berechnung wird dies im allgemeinen nicht zutreffen. Die Differenz aus austretendem und eintretendem Wärmestrom, wie sie sich bei der Berechnung ergibt, wird als ”Schließfehler” bezeichnet. Ein brauchbares Maß für die Genauigkeit einer jeden Basislösung erhält man, wenn man den zugehörigen Schließfehler durch die Summe der zu dieser Basislösung (Raum) gehörigen Leitwerte dividiert; dies liefert den ”leitwertbezogenen Schließfehler”. Der Betrag des leitwertbezogenen Schließfehlers sollte nicht größer als 10−4 sein. Bemerkung: Sollte der leitwertbezogene Schließfehler den Wert von 10−4 deutlich überschreiten, dann ist dies der hinweise, dass die Berechnung unter strengeren Rechenparametern wiederholt werden sollte um genaueres Ergebnis zu erhalten. Gegebenenfalls ist eine andere (gröbere oder feinere) diskretisierung (Rasterung) zu wählen. Ein unmittelbares Indikator der Genauigkeit liefert die Leitwertmatrix selbst - wenn diese nicht deutlich Symmetrisch ist, kann eine weitere Berechnung erforderlich sein.
Der Bericht kann
werden - siehe Symbolleiste der Berichtfenster Siehe auch: Die Auswertefenster, Auswertungen und Ergebnisse, Ergebnis 3D Fenster, Randbedingungen Fenster, Symbolleiste der Berichtfenster, Bitte Warten Fenster, Psi-Wert Bestimmung (Ψ-Wert Berechnung), Längen- und punktbezogener Wärmedurchgangskoeffizient, EN ISO 10211 |
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